Täglich wollen im Durchschnitt mehr als 14.000 Besucher die außergewöhnlichen Kunstschätze wie die Pfauenuhr in der weltberühmten Eremitage sehen. Die imposante Sammlung beherbergt mehr als drei Millionen Objekte von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Mit 60.000 Kunstwerken auf 350 Sälen ist die Eremitage in St. Petersburg eines der größten, wichtigsten und glanzvollsten Kunstmuseen weltweit.

Insgesamt sechs Gebäude entlang der Newa laden Besucher ein, all die wertvollen Schätze wie Juwelen, Kunstwerke von Rembrandt, Tizian, da Vinci, Picasso oder Raffael zu bestaunen. Daneben sind Fotografien der Zarenfamilie sowie antike Vasen, griechische und römische Statuen zu bewundern.

Das Highlight sind die Goldenen Säle mit Meisterstücken der Goldschmiedekunst aus dem Orient, Eurasien und der antiken Schwarzmeerküste. Besucher finden Gemälde, Medaillen und Zeichnungen vom Zaren Nikolaus II. anlässlich seiner Krönung.

Die Entstehung

Die umfassende Kunstsammlung wurde einst von Katharina der Großen gegründet, die eine große Kunstliebhaberin war. Die Zarin sammelte Gemälde, Zeichnungen, Bücher, Münzen und Skulpturen aus aller Welt. Die heutige Eremitage entstand aus mehreren Bauabschnitten.

Die Schätze

In der Eremitage St. Petersburg ist die Spitze der bedeutendsten Könner aus verschiedenen Ländern vertreten. Wohlklingende Namen wie Cezanne, van Gogh, Rubens oder Matisse sind mit ihren Meisterwerken vertreten. Daneben sind Exponate aus der prähistorischen bis zur modernen Zeit zu finden. Auch opulente Thronsessel, Edelsteine, Uhren und Kleidung sowie umfassende Münzsammlungen beherbergt das Museum. Die Sammlung in der St. Petersburger Eremitage ist so groß, dass sie etwa zehnmal so viele Kunstwerke beinhaltet wie der Louvre in Paris.

Für Kunstliebhaber ein Muss

Schon das Gebäude, der einstige Winterpalast der Zaren, ist eine Augenweide. Säulen, Skulpturen und vergoldetet Kabinette schmücken die barocke Fassade. Davor liegt idyllisch die Newa. Wer die Kostbarkeiten in der St. Petersburger Eremitage eingehend betrachten möchte, sollte sich Zeit dafür nehmen, um den ganzen Prunk genießen zu können. Am besten man plant gleich zwei Tage ein, denn die Kunstsammlung ist so groß, dass man an einem Tag nicht alle dieser wunderbaren Ausstellungsstücke erfassen kann.